„Das ist meine Stadt, mein Ort – da bin ich geboren, aufgewachsen, da lebe ich – das ist Heimat!“
Lamspringe ist bunt, aufgeschlossen und tolerant. Das zeigt sich beispielhaft an der Skulptur „Welcome“ von 1998 am Radweg zur Kunst, geschaffen vom libanesischen Künstler Nabil Basbous. Ebenso spiegeln die farbigen Ortsbuchstaben im Lamspringer Kreisel die offene und vielfältige Atmosphäre der Gemeinde wider. Diese Elemente waren für mich Anlass und Aufhänger die Dokumentation in Bild und Wort zu realisieren.
Als Teil der KulturRegionale 2025 wird die Eröffnungsveranstaltung zum Lamspringer September 2025 den unterschiedlichen Heimaten in Wort und Bild gewidmet.
Fotografien von Jürgen Zimmat über elf Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus allen Schichten der Gesellschaft – mit alt eingesessenen Lamspringern, Neubürgern, Migranten und Migrantinnen – zeigen unterschiedliche Sichtweisen auf die Themen.
Als 12 Teilnehmerin konnte Margot Käßmann für dieses Projekt gewonnen werden. Als Ehrengast wird sich die ehemalige Landesbischöfin und EKD-Ratsvorsitzende mit dem Begriff „Heimaten“ und seiner Bedeutung für unsere multikulturelle Gesellschaft auseinandersetzen. Im Rahmen einer Fotodokumentation soll den Einwohner*innen von Lamspringe die Gelegenheit gegeben werden, ihre Lieblingsplätze und die Geschichten dahinter zu zeigen.
Nach der Einleitung durch Frau Käßmann, folgt eine Gesprächs-/ Diskussionsrunde mit ihr und Vertreter:innen aus Gemeinde und Gesellschaft.
Die Bilder werden an dem Tag in der Galerie des Abteigebäudes ausgestellt, parallel zur Eröffnung. Dort sind sie bis zirka Mitte September zu sehen, anschließend werden sie als Dauerausstellung im Klosterpark öffentlich zu sehen sein.