Die Zusammenführung von Künstler*innen aus der Region mit Künstler*innen aus den großen Metropolen eröffnet spannende Einblicke in Gemeinsamkeiten und Unterschiede künstlerischer Positionen. Im Zentrum steht dabei der Austausch zwischen den Studierenden der Meisterklasse von Ludwig Rauch (Berlin) und Master-Studierenden der HAWK und der Universität Hildesheim.
Durch begleitende Führungen wird auch das Publikum aktiv in den Dialog einbezogen – der Austausch zwischen Besucher*innen und Künstler*innen wird gefördert, ebenso wie das gegenseitige Verständnis unter den Kunstschaffenden selbst. Die Begegnungen finden in einer offenen, gastfreundlichen Atmosphäre statt – bei guter Bewirtung und mit viel Raum für Gespräche, Inspiration und neue Verbindungen.
Ka Krumbein
Cache / Zwischenspeicher
14. September – 12. Oktober 2025
Ka Krumbein arbeitet interdisziplinär im Theater- und Kunstkontext und interessiert sich für Animationen und die Bewegung von Bildern und dafür, der Zweidimensionalität von Bildern und Grafiken eine 3D Dimension und eine Timeline hinzuzufügen. Im Stammelbach-Speicher wird ein Zwischenspeicher, ein Cache, eingerichtet – mit Bildern und Objekten für den schnellen Zugriff des Auges, ein Environment wie ein Stopmotion-Film.
Ka Krumbein studierte Angewandte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Museum Studies in New York, lebt in Berlin, arbeitet in Deutschland, Schweiz, Griechenland, Türkei an öffentlichen Theatern. Mit Theater Mahagoni und hirche/krumbein productions verwirklichte sie Theaterprojekte im off-Bereich.
NK Doege
Ich seh nur die Hälfte
14. September – 12. Oktober 2025
"Ich sehe nur die Hälfte 2025" zeigt eine Schaffensperiode NK Doeges, in der sich die Künstlerin mit der Wirkung und Haptik von Papier in der Malerei beschäftigt. Hierbei wird das Papier nicht nur separiert, sondern in Kombination mit diversen Oberflächen zusammengefügt und ausgelotet. Das Material zeigt auf besondere Weise, inwieweit sich die klassische Schichtmalerei sezieren lässt. Die Prozesse, die das Papier in der Bearbeitung genau durchlaufen, lassen sich teilweise nur erahnen, Zufall und Autarkie werden hier ebenso thematisiert wie das bewusste Einsetzen von Farbe.
NK Doege ist bildende Künstlerin, sie lebt und arbeitet in Leipzig, studierte Malerei an der HGB in Leipzig und war Meisterschülerin an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK) bei Prof. Christian Sery. Sie ist in verschiedenen privaten und öffentlichen Sammlungen und Institutionen vertreten. Ihre Ausstellungsbeteiligungen reichen national von Leipzig über Hamburg, Berlin, Regensburg, Stuttgart usw. bis hin zu internationalen Städten wie Bilbao (E), Oslo (NO) und Wien (AU). www.nkdoege.de