34. Internationale Fredener Musiktage

Asambura Ensemble & polyLens vokalensemble

Ein interreligiöser Zyklus für Frieden nach Palestrina
In Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde St. Nicolai und der Kulturvereinigung Alfeld

„Melasurej“ – von rechts nach links gelesen, wie es im Hebräischen und Arabischen üblich ist – ergibt: Jerusalem. Jene Stadt, die mit ihrer Fülle an Synagogen, Moscheen und Kirchen als spirituelles Zentrum der drei monotheistischen Weltreligionen gilt – und zugleich Sinnbild ist für politische Spannungen, religiösen Fanatismus und die zerstörerische Kraft von Gewalt.

Die Neukompositionen von Maximilian Guth, Ehsan Ebrahimi, Justus Czaske und Abdulrahim Aljoula tragen die interreligiöse Idee bereits im Titel. Sie setzen sich künstlerisch mit Giovanni Pierluigi da Palestrinas "Missa Papae Marcelli" auseinander und verweben deren Motive mit musikalischen Elementen aus Judentum, Christentum und Islam.

Was leise beginnt – mit geflüsterten Gebeten und Friedensgedichten, die sich durch den Kirchenraum entfalten – entwickelt sich zu einer klanglichen Brücke zwischen religiösen und kulturellen Traditionen. So wird die "Missa Melasurej" zu einem musikalischen Appell für Dialog und Verständigung – und zu einer eindringlichen Erinnerung an das Verbindende, das über allen Trennlinien steht.

Im Anschluss findet ein Podiumsgespräch über die vielfältigen Ausdrucksformen des Glaubens durch Musik und ihre Rolle als universelle Sprache mit Abrahams Runder Tisch Hildesheim statt.
 

Informationen über weitere Veranstaltungen der Internationalen Fredener Musiktage finden Sie unter: www.fredener-musiktage.de

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